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Bericht über die neu restaurierte Gedenktafel
Die Gedenktafel der
gefallenen und vermissten Soldaten des 2. Weltkrieges wurde neu restauriert
und hat nun wieder einen angemessenen Platz im Schloss gefunden.
Der Krieger- u. Soldatenverein
hat mit Unterstützung der Interessengemeinschaft Schloss, dieses
versprochene Vorhaben verwirklicht und hat somit auch ein kleines Kulturgut
unseres Dorfes erhalten. Die zwei Dorfvereine (K.u.S. und IG) teilten sich
auch die Finanzierung dieser Restauration.
Nach dem Krieg hing die
Mahntafel innen in der Schlosskirche. In den 60er-Jahren, im Zusammenhang
einer Kirchenrenovierung, hat man sie dann links am Schlosseingang
angebracht. Schon lange vor Beginn der Schloßsanierung um 1980, wurde sie am
Schloss-Dachboden verstaut und verharrte seit dem dort oben. Damals führte
noch eine breitere Holztreppe ins Dachgeschoß.
Der erste Versuch heuer im
Frühjahr, die Gedenktafel wieder vom Dachboden zu holen, war fehlgeschlagen.
Die Tafel mit Rahmen hat die Abmessung 2,40 x 1,80 m, sie war über die
jetzige schmale Treppe nicht mehr nach unten zu bringen.
Martin und Thomas Peintinger
haben sich bereit erklärt zu helfen. Sie montierten den breiten Holzrahmen
ab, zerlegten ihn und transportierten so die Einzelteile nach unten.
Anschließend bauten sie den Rahmen in ihrer Werkstatt wieder fachgerecht
zusammen. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Schreinerei Peintinger für
die kostenlose Hilfe!
Ein weiterer Dank auch an
Franz Riederer aus Gferet, er lieferte ebenfalls kostenlos die Holzprofile
für die Wandbefestigung.
Die Restaurierung selbst
umfaßte folgende Arbeiten: Reinigen, Schrift ausbessern und versiegeln. Der
Holzrahmen wurde abgeschliffen, lackiert und mit einem feinen Goldstreifen
umziert.
Vom Malerbetrieb Günther
Zollner in Miltach wurde dieser Auftrag recht sorgfältig und fachgerecht
ausgeführt, sodass die Mahntafel – ein Zeuge der traurigen Altrandsberger
Vergangenheit des 2. Weltkrieges - jetzt wieder im neuen Glanz erscheint.
Am Samstag, den 24. Mai haben
nun freiwillige Helfer des Krieger- und Soldatenvereins, sowie von der
Interessengemeinschaft Schloss, die Tafel im Schloss wieder angebracht.
Unter dem Gewölbebogen rechts neben dem Eingang zum Hof, hat sie jetzt einen
schönen Platz gefunden.
Laut Vorstand Rudolf Nemmer
plant der K.u.S.-Verein im Sommer ein Hoffest im Schloss, wo in einem
besonderen Rahmen auf die Gedenktafel verwiesen wird.
Mai 03 J.B.
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