| RAMSPERGER.............................................. |
Mitte des 12. Jahrhunderts - 1445 |
- Wappen: Widder (Ram)
- Ministeriale (=Dienstadel) der Grafen von Bogen und des Hochstifts
Passau
Siegler und turnierfähige Ritter
"Die Ramsperger mit adeligen Sitten kommen herrlich zum Turnier
geritten."
- Geschlecht bis ins 17. Jh. nachweisbar
- Zahlreiche Besitzungen, z. B. Randsberger Hof in Cham
(heute neuerbautes Hotel)
- 1330 Friedrich der Ramsperger baut eine neue Burg = Neurandsberg,
unser Schloss erhält deshalb den Namen "ALTENRAMSPERG"
- Auch Sagen berichten aus der Zeit der Ramsperger
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PAULSDORFER........................................... |
1445 - 1510 |
- Stammburg Falkenfels wurde 1492 wegen Zugehörigkeit des Paulsdorfers
zum Löwlerbund geschleift
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NOTHAFT..................................................... |
ca. 1510 - 1620 |
- Bedeutendes Adelsgeschlecht der Oberpfalz (z.B. Wernberg und Runding)
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PERLACHING.............................................. |
1620 - 1668 |
- Geschlecht aus dem der berühmte Götz von Berlichingen stammt
(Ritter mit der eisernen Hand)
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PODTMOSKI VON PODTMOHL........... |
1668 - 1670 |
- Schwiegersohn des Perlachingers auf Altrandsberg
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VON CLOSEN............................................... |
1670 - 1676 |
- Der Freiherrenstand kam 1624 in das Geschlecht, auch sie waren
altbairische Turniergenossen
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LEOPRECHTING.......................................... |
1676 - 1847 |
- Umbau zum Schloss: der wehrhafte Charakter der Burg weicht
standesgemäßem Wohnen
- zweimalige Feuerbrunst (verkohlte Balken wurden bei der Sanierung
sichtbar)
- Schlosskapelle im Frührokokostil, heutiges Erscheinungsbild der
Kirche
- 1830/40 drohende Versteigerung
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FREIHERR VON REIDER.......................... |
1847 |
- Patrimonialgerichtshalter von Saulburg
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GEORG HAMMINGER............................... |
1854 |
- Gutszertrümmerung fand statt, d.h. die zum Schloss gehörenden
Gebäude
und Waldflächen wurden an verschiedene Käufer veräußert
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IGNATZ GRUENHUT................................. |
1895 |
- Der Kaufmann und Hopfenhändler aus Regensburg erwirbt
das Schlossgebäude
(Anm.: Angehörige seiner Familie kamen im Konzentrationslager
Theresienstadt um)
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GEMEINDE..ALTRANDSBERG................. |
1895 |
- Kaufpreis: 4800 Reichsmark
- Zweck: Errichtung einer Schule im Schloss
- 1900 erste Mietwohnungen, Gemeindekanzlei
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GEMEINDE MILTACH............................... |
ab 1973 |
- 1973: Erschließung der Schule in Miltach, auch die Gemeindekanzlei
kommt nach Miltach (Schulreform - Gebietsreform)
- 1988: Gründung der Interessengemeinschaft Schloss Altrandsberg
- 1992: Eröffnung Haus des Gastes im Ostflügel, ab jetzt regelmäßige
Veranstaltungen der Interessengemeinschaft (Adventssingen,
Harmonikatreffen, Klassische Konzerte, Schlossfeste,
Theateraufführungen)
- 1994: Der von der FWG Altrandsberg beantragte Kindergarten
St.Michael
öffnet seine Pforten
- 1998: Eröffnung der Weltkunstausstellung im Ostflügel
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WEITERES WISSENSWERTES:
Folgende Umbauten prägten die Gestalt des
Schlosses:
- in der Barockzeit - Umbau des Schlosses
- um die Jahrhundertwende - Schulhaus und
Lehrerwohnung
- in der Nachkriegszeit - Wohnraumbeschaffung
- 80er/90er Jahre - Sanierung mit neuem
Nutzungskonzept
1441 wurde das Schloss noch als "Veste"
erwähnt,
ab Mitte des 16. Jh. "Schloss" mit
"Capellen, Padt, Tafern, Schmidt vnd Peckhenstatt"
Geografische Lage:
Felssporn, steil zum
Perlbach abfallend
Geografisch - politische Lage:
früher: Zusammenstoß
der Grenzen der Landgerichte Kötzting,
Mitterfels und Viechtach
heute:
Landkreisgrenze Cham - Straubing - Regen |